Die Grundsteuer in Krefeld steigt: Wohnen darf nicht immer teurer werden!

Wohnen ist ein zentraler Bestandteil der Daseinsvorsorge. Als AfD sprechen wir uns generell gegen die Grundsteuer aus. Eine Erhöung lehnen wir daher entschlossen ab. Das bisherige Grundsteuermodell der Stadt Krefeld ist rechtlich umstritten, weswegen der Oberbürgermeister einen einheitlichen Grundsteuerhebesatz vorgeschlagen hat, der dann gleichermaßen für Gewerbe- als auch Wohnimmobilien gilt. Dieser würde jedoch in der vorgelegten Form eine Mehrbelastung für Wohnimmobilien bedeuten.
 
Wir als AfD-Fraktion sagen klar:
👉 Keine weitere Belastung der Bürger durch steigende Grundsteuer!
 
Wenn die Stadt aus rechtlichen Gründen schon eine neue Regelung zur Grundsteuer beschließen muss, dann fordern wir, dass der neue Hebesatz zumindest so festgelegt wird, dass die Gesamtbelastung für die Bürger nicht weiter steigt. Ein Anstieg der Grundsteuer für Wohnimmobilien bedeutet auch höhere Mieten und führt somit sowohl für Besitzer eines Eigenheims als auch für Mieter zu höheren Ausgaben. Durch unseren Antrag wäre dieser Anstieg verhindert und gleichzeitig auch die Grundsteuer für Gewerbeimmobilien gesenkt worden.
 
Unser finanzpolitischer Sprecher Hauke Finger sagt zum Vorschlag der Stadt: „Es kann nicht angehen, dass die Stadt das Wohnen immer stärker besteuern möchte und den Bürgern immer mehr in die Taschen greift, während gleichzeitig für fragwürdige Prestigeprojekte wie das Kesselhaus oder das Stadttheater sowie für wirkungslose Klimamaßnahmen mehrere hundert Millionen Euro ausgegeben werden.“
 
Unser Antrag erhielt in der Ratssitzung am 29.04.2026 von den anderen Parteien keine Zustimmung. Der Vorschlag des Oberbürgermeisters wurde von der Mehrheit beschlossen, wodurch nun die Bürger stärker belastet werden. Wenn wir in Verantwortung kommen, werden wir das rückgängig machen!
 

Abstimmverhalten zu unserem Antrag, die Grundsteuer nicht zu erhöhen:

  • AfDZustimmung
  • CDUKeine Zustimmung
  • SPDKeine Zustimmung
  • GrüneKeine Zustimmung
  • FDPKeine Zustimmung
  • LINKEKeine Zustimmung
  • LUKSKeine Zustimmung
  • Freie WählerKeine Zustimmung

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