Seit Jahren berichten Anwohner und Gewerbetreibende von offenem Drogenkonsum, Drogenhandel, Belästigungen und einem wachsenden Unsicherheitsgefühl im Umfeld des Hansa-Zentrums, des Hauptbahnhofs und in der näheren Umgebung.
Besonders problematisch ist, dass sich in unmittelbarer Nähe Wohnhäuser, Geschäfte und Senioreneinrichtungen befinden. Auch Kinder und Jugendliche sind auf ihrem Schulweg täglich in diesem Bereich unterwegs.
Deshalb hatten wir im Juni eine Sicherheits- und Ordnungsoffensive beantragt. Konkret wollten wir die Präsenz des Kommunalen Ordnungsdienstes ausweiten, die Zusammenarbeit mit der Polizei intensivieren, gemeinsame Schwerpunktkontrollen verstärken und die rechtlichen Voraussetzungen für eine Videoüberwachung an einzelnen Stellen in diesem Gebiet prüfen lassen.
Das Ergebnis im zuständigen Ausschuss: Unser Antrag wurde abgelehnt. Kein einziger Vertreter einer anderen Partei stimmte zu. Für uns ist das nicht nachvollziehbar. Die geschilderten Probleme verschwinden schließlich nicht durch die Ablehnung eines Antrags.
Nun haben uns erneut Beschwerden von Anwohnern, Gewerbetreibenden und sogar Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes erreicht, denen offenbar die Hände gebunden sind.
Die Menschen rund um das Hansa-Zentrum sollten endlich ernst genommen und konkrete Maßnahmen, wie von uns gefordert, eingeleitet werden. Wir werden an dem Thema weiter dranbleiben.
Unseren Antrag finden Sie hier: https://ris.krefeld.de/sdnetrim/UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZaMemho_oOz0WsINWF0jaZrl2M0fIYj5LypubSnOMRUA/AfD_Antrag_Ratsfraktion_1134-26_A.pdf





